Bleaching > Erfolg

Erfolg

„Wie lange bleiben die Zähne nach einer Zahnaufhellung so schön hell?“

Nach Angaben der Bundeszahnärztekammer variieren die Erfolgsquoten der Bleichtherapien in der Literatur extrem. Am Anfang sei meist eine deutliche Zahnaufhellung zu beobachten (ein bis zwei Stufen oder mehr). Nach wenigen Jahren ist die Aufhellung durch Genussmittel (Tee, Kaffe, Nikotin, Wein) oder den natürlichen Alterungsvorgang meist wieder deutlich reduziert und es muss erneut gebleicht werden. Die Aufhellung hält also nicht ewig. Eine sorgfältige persönliche Mundhygiene ist deshalb ein wichtiger Faktor für den langfristigen Erhalt. Gern zeigen wir ihnen weitere geeignete Hilfsmittel und Techniken, mit denen Sie auch „Problemstellen“ sauber halten können. Darüber hinaus sollten Sie regelmäßig eine „Professionelle Zahnreinigung“ durchführen lassen. Dabei werden mit professionellen Mitteln alle Zahnbeläge, auch festhaftende und versteckte, gründlich entfernt.

Zahnaufhellung kann gegen Karies schützen

Zur Auswirkung von Zahnaufhellungsmittel auf die Kariesanfälligkeit der Zähne ist vor kurzer Zeit eine neue Studie erstellt worden.

Das Ergebnis: Bereits normale, pH – neutrale Zahnaufhellungsmittel bewirkten beim Zahnschmelz keine höhere Kariesanfälligkeit.

Inzwsichen werden auch Bleichgele mit Natriumfluorid und Kaliumnitrat verwendet, welche  den Schmelz sogar gegen Kariesangriffe stärken.

 

 

Nur beim Zahnarzt gibt es die professionelle Zahnaufhellung

Voraussetzung für sachgemäße Diagnostik -und die gibt es nur beim Zahnarzt beim Zahnarzt:

Sind die Zähne alle gesund ? Gibt es versteckte Kavitäten (Löcher) in den Zähnen ? Ist das Zahnfleisch in Ordnung?
Nur saubere Zähne können wirksam aufgehellt werden. Wir enfernen daher alle äußeren Zahnbeläge grünlich. Dies bezeichnet man als „Profesionelle Zahnreinigung“.
Eine derartige Zahnreinigung ist – auch bei intensivem Bemühen – zu Hause nicht möglich. Vorhandene Füllungen, Kronen und Verblendungen können nicht aufgehellt werden. Wir weisen Sie auf Füllungen und Kronen hin, an die Sie  sich vielleicht – weil unsichtbar – gar nicht mehr errinern.
Die Aufhellungsmaßnahmen, die einer zahnärztlichen Praxis zur Verfügung stehen, sind
vielfälltiger, umfassender, gleichmäßiger und schonender als frei käufliche Mittel. Wissen- schaftliche Untersuchungen belegen, dass bei fachgerechter, zahnärztlicher Anwendung die Zahnaufhellung den Zahnschmelz nicht angreift. Die zahnärztliche Diagnose und Über- wachung gibt ihnen die notwendige Sicherheit.
Wir beraten Sie gerne.

Wer nicht

Auf das Zähnebleichen verzichten sollten Menschen mit:

  • Zahnnerven, die nah an der Zahnoberfläche liegen,
  • vielen und großen Füllungen (es sei denn, diese sollen im Nachhinein an die neue und hellere Farbe angepaßt werden),
  • überempfindlichen Zähnen,
  • Rissen im Zahnschmelz,
  • Zahnspangenträger
  • sowie Schwangere.
 

Schlechte Prognose:

Geringe Erfolgsaussichten haben :

  • blaugraue Zähne
  • Fluorosen
  • starke Tetrazyklinverfärbungen  (Antibiotikum bedingte Verfärbung )

 


Um die Zähne auch auf Dauer gesund zu halten, ist eine konsequente Mundhygiene unerlässlich. Dazu gehört nicht nur regelmäßiges und vor allem richtiges Zähneputzen, sondern auch der Einsatz von Zahnseide und Mundspülungen. Ganz wichtig ist hierbei die richtige Putztechnik. Grundsätzlich sollte Folgendes beachtet werden:

  • elektrische Zahnbürsten sind den Handzahnbürsten deutlich überlegen und werden von uns nur noch empfohlen. ambesten fängt man immer an der selben Stelle an zu putzen und hört an nach dem letzten Zahn auf. Dann sind alle Zähne geputzt. Die empfohlenen 3 min sind deshalb nur ein ganz grober Anhalt, Ende des Zähneputzens ist letztendlich  individuell das Reinigen des letzten Zahnes. Zahnbürsten des Marktführers (Oral B) werden seit Jahren auch von mir und meinen Mitarbeitern wie auch fast allen Patienten verwendet.
  • Bei Reinigung mit der handzahnbürste sollte der Anpressdruck der Zahnbürste nicht zu stark sein. In der Theorie – denn wer misst das schon in der Praxis – werden 150 Gramm empfohlen. 
  • Schrubbende Bewegungen sollten vermieden werden.
  • Nach sauren Speisen und Getränken sollten 30 bis 60 Minuten mit der Zahnreinigung gewartet werden, um Zahnerosionen vorzubeugen. In der Zwischenzeit kann die Säuren durch Anregung der Speichelprodukten, beispielsweise mittels eines Kaugummis, abgepuffert werden.
  • Die Außenflächen sollten immer von rot nach weiß gebürstet werden. Da sich am Zahnfleischrand besonders viel Belag bildet, gilt es dort die Bürste in einem Winkel von 45 Grad anzusetzen und zusätzlich kleine Rüttelbewegungen auszuführen. Begonnen werden sollte immer von links nach rechts.

Die Zahnseide (am besten funktioniert Satinfloss von Oral B) ist ein unverzichtbares Hilfsmittel zur Reinigung der Zähne. Nur mit der Seide können auch die Zwischenräume gesäubert werden, die für die Zahnbürste nicht erreichbar sind. Das sind immerhin 30 Prozent der Zahnoberfläche! Eine gute Zahnseide sollte mit Fluorid getränkt sein. Mindestens einmal die Woche, am besten aber an jedem Tag, sollte jeder Zahnzwischenraum damit gereinigt werden. Der Aufwand der Reinigung von bis zu 30 Zwischenräumen lohnt sich und wird mit einer deutlich verringerten Zahl von Kariesschäden belohnt.

Mundspülungen sind eine ergänzende Maßnahmen zur Mundhygiene und können die Kariesprophylaxe unterstützen, wenn sie mit den richtigen antibakteriellen und mineralisierenden Inhaltsstoffen angereichert sind. Sie ersetzen jedoch keinesfalls Zahnbürste und -seide.